TenX – Verschiedene Kryptowährungen auf einer Kreditkarte

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Immer mehr Kryptowährungen erscheinen auf dem Markt und es gibt tatsächlich auch Kryptowährungen, die eine absolute Daseinsberechtigung haben, weil ein echter Mehrwert dadurch entsteht. Jede Kryptowährung nimmt sich ein ganz bestimmtes Gebiet vor und schafft dafür eine ganz bestimmte Problemlösung. Es ist also ziemlich engstirnig zu behaupten, dass nur der Bitcoin das einzig wahre ist. Eigentlich ist der Bitcoin in seinen Funktionen schon lange abgehängt, doch war er der Erste und wird sich wahrscheinlich deshalb immer durchsetzen. So wie das Internet unser aller denken und tun einmal komplett umgerempelt hat, so wird es auch der ganze Kryptowährungsmarkt nochmal tun. Dank des Bitcoin benötigen wir “eigentlich” keine Bank mehr, die das Geld zentral steuert und somit die alleinige Entscheidungsgewalt darüber besitzt oder als Treuhänder Dienstleistungen zur Verfügung stellt. Das kann direkt über eine Blockchain geschehen. TenX bereitet sich genau darauf vor und bietet solch eine ähnliche Dienstleistung sehr zukunftsorientiert an. Das größte Problem ist aktuell einfach die Akzeptanz der Kryptowährungen. Unser Alltag ist einfach noch nicht weit genug, um das FIAT-Geld durch Kryptowährungen zu ersetzen. TenX ermöglicht ein Zusammenspiel verschiedenster Kryptowährungen, also auch verschiedenster Blockchains und bündelt diese auf eine Kreditkarte, um mit FIAT-Geld bezahlen zu können.

TenX vereint verschiedene Kryptowährungen

TenX wurde 2015 in Singapur gegründet. Der CMO Dr. Julian Hosp ist einer von vier Gründern von TenX. Dr. Hosp kommt ursprünglich aus Österreich und ist in der ganzen Kryptowährungsbranche ebenfalls zu einer wirklich wichtigen Koryphäe aufgestiegen. So betreibt dieser auch einen eigenen YouTube Kanal, um die Menschen immer wieder für das Thema Kryptowährung zu begeistern und das sehr technische Thema auch dem Otto-Normalvebraucher zugänglich zu machen.

Making Cryptocurrencies Spendable Anytime Anywhere“ ist der Slogan der Firma. Toby Hönisch, der zweite von vier Gründern studierte Security-Technologien und Künstliche Intelligenz und ist heute der CEO, Michael Sperk, welcher bereits für das Innsbrucker Startup Visalyze tätig war, ist CTO. Aktuell beschäftigt TenX bereits 20 Mitarbeiter, die bald verdoppelt werden sollen.

TenX vereint über ein COMMIT verschiedene Blockchains miteinander und bündelt viele verschiedene Kryptowährungen in einem eWallet. Gleichzeitig gibt es eine Kreditkarte, mit der man schon jetzt problemlos fast überall bezahlen kann. Das größte Problem scheint dadurch also gelöst. Es wäre sehr unvorteilhaft, bei der Anzahl an Kryptowährungen und steigender Popularität, mit der gleichen Anzahl an Kreditkarten einkaufen gehen zu müssen. Ebenfalls wird das ständige manuelle Tauschen der Währungen in FIAT-Geld erspart, da dies direkt am PoS geschieht. Gesteuert wird alles über eine Android / iOS App. Eine Kreditkarte für alle Währungen. Umrechnung erfolgt direkt bei dem Bezahlen zum aktuellen Kurs der jeweiligen Kryptowährung.

Das Projekt hat bereits seit Anfang an sehr namenhafte Investoren mit an Board, was natürlich für das potenzial des Projekts spricht. Unteranderem ist der Erfinder von Ethereum indirekt durch Fenbushi Capital investiert oder z.B. auch Bo Shen oder David Lee.  Beim ICO von TenX wurden innerhalb von Minuten über 80 Mio. Dollar eingesammelt.

Die TenX App

Zurzeit sind die folgenden Coins verfügbar:

  • Bitcoin
  • Ethereum

Bald folgenden ERC20 Tokens wie: DigiX, Augur, Iconomi, Golem, Aragon, WeTrust und natürlich noch viele mehr und schließlich auch den eigenen Token PAY. Weitere Coins wie Litecoin, Dogecoin, Monero oder Zcash sollen ebenfalls integriert werden. Eine Liste aller zu unterstützenden Coins findet man natürlich im White Paper auf der TenX-Website.

Der TenX Pay Token

Während wir mit der TenX Kreditkarte einkaufen gehen und bezahlen, bekommt das Startup etwas vom Umsatz. 0,1% davon sollen unter allen PAY-Token Besitzer verteilt werden. Der PAY-Token selbst ist also eine Art Anteil am Gesamtumsatz aller TenX-Karten. All diejenigen, die auch im Besitz einer Kreditkarte sind und nicht nur die Token handeln oder besitzen, bekommen sogar 0,5% der Kartenumsätze wieder umverteilt.  So wird man am Umsatz des Unternehmens, welcher letztendlich von den Nutzern vorgegeben wird, beteiligt. So in der Theorie und Idee im Whitepaper. Bisher sind diesbezüglich noch nicht alle Behördengänge erledigt

Insgesamt werden 80% aller Tokens an die Öffentlichkeit verkauft. Davon 51% direkt und 29% über einen Zeitraum von vier Jahren. die restlichen 20% bleiben beim StartUP.

TenX Kreditkarte

Die Gebühr der physischen Kreditkarte wird sich auf 15$ belaufen und die Gebühr der virtuellen KreditKarte auf 1,5$, einmalig für die Bestellung. Eine jährliche Gebühr entfällt, wenn man mehr als 1.000$ mit der Karte gemacht an Umsatz gemacht hat, ansonsten fällt eine Gebühr von 10$ an. Die Tauschgebühr im Innland beträgt 0% und gleiches gilt für die ausländische Tauschgebühr.

Weiterführende Links

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