Trading

Handeln an den Finanzmärkten: kontinuierlicher Vermögensaufbau

Geld ist als allgemeines Tausch- und Zahlungsmittel im alltagsbezogenen Leben nicht mehr wegzudenken, ebenso wie das Trading und die Technische Analyse zu den Finanz- und Kapitalmärkten gehört.

Als privater oder institutioneller Trader hat man weitreichende Möglichkeiten, Handelsstrategien anzuwenden und sich flexibel in verschiedene Märkte einzubringen. Eine sehr interessante und durchaus gewinnbringende Möglichkeit ist das Trading mit Kryptowährungen. Gegenwärtig noch bei vielen Menschen weit unter dem Radar, erfreut es sich jedoch zunehmender Beliebtheit.

Handeln mit Kryptowährung: „Trading“

Durch die enormen Kursschwankungen wirkt der Kryptomarkt wie geschaffen, um innerhalb verhältnismäßig kurzer Zeit das eingesetzte Kapital zu vervielfachen. Auch lässt der teils enorme prozentuale Anstieg vieler Kryptowährungen innerhalb der letzten Jahre den Eindruck entstehen, dass man hier mit relativ geringem Einsatz die finanzielle Unabhängigkeit erlangen kann.

Doch um diese zu erreichen und unter den vorhergehenden Aspekten sein Kapital zu vermehren, braucht es entweder sehr viel Glück oder aber fundiertes Wissen mit eingebundenem Risiko-Moneymanagement. Damit man am Ende zu denen gehört, die einen deutlichen Kapitalzuwachs verzeichnen, werden wir in diesem Artikel ein paar grundlegende Dinge klären, da viele gebündelte Falschinformationen und gefährliches Halbwissen durch unseriöse Quellen an die Leute gebracht wird.

Vom Glücksritter zum Trader

Der noch relativ junge Markt der Kryptowährungen hat viele Glücksritter, Amateure und professionelle Trader angelockt. Die fantastischen Kurssteigerungen der bekanntesten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Litecoin oder Ripple bis zum Allzeithoch am 17.12.2017 lassen für viele den Traum vom leichten, schnell verdienten Geld in beachtlichen Dimensionen in scheinbar greifbare Nähe rücken.

Doch diejenigen, die es wirklich zum finanziellen Wohlstand durch Kryptotrading und Trading im Allgemeinen geschafft haben, hatten entweder sehr viel Glück, waren einfach früh dabei, verstehen bestens ihr Trading-Handwerk oder haben sich durch seriöse Trading-Lehrer begleiten lassen. Den Faktor Glück werden wir hier nicht näher beleuchten, dort wo Glück die Gemüter beflügelt, schlägt ebenso flügelstutzend das Pech zu. Beim Trading wollen wir stattdessen mit einem erprobten und reproduzierbaren System regelmäßig Gewinne erzielen.

Bevor wir uns dem Trading widmen, grenzen wir diesen Begriff noch gegen das reine Investment und dem „waren einfach früh dabei“ des vorhergehenden Absatzes ab.

Wer investiert, hält einen Wert in der Regel länger als ein Jahr. Hier kommt die sogenannte Buy-and-Hold-Strategie zum Einsatz. Die Krypto-Community hat dafür den eigenen Begriff „Hodln“ geprägt. Die „Hodler“ kümmern sich nicht um Marktschwankungen und sitzen diese einfach aus. Sie gehen davon aus, dass der Kurs langfristig steigt.

Wer tradet, also aktiv handelt, macht dieses nach sorgfältigem Eruieren des Marktes oder durch Mithilfe anderer. Hier variieren die Handelszeitspannen von Monaten über Wochen und Tage bis hin zu Stunden, Minuten oder sogar Sekunden.

Wer seinen beruflichen Verpflichtungen nachkommt und nebenher weniger Zeit für kapitalvermehrende Tätigkeiten aufbringen kann, der agiert in größeren Zeiteinheiten und handelt entspannt in Tagen oder gar Wochen.

Die aktiven Trader sind an möglichst großen Marktschwankungen interessiert, da sie sowohl von fallenden, als auch steigenden Kursen profitieren können. Damit machen sie sich unabhängig von der aktuellen Kursrichtung, auch Trend genannt. Wer auf einen steigenden Kurs setzt, der geht „long“, wer auf einen fallenden Kurs setzt, der geht „short“. Diese beiden Begriffe haben nichts mit der Dauer eines Trades zu tun, sondern beziehen sich auf die angedachte Kursrichtung.

Technische Analyse vs. Fundamentalanalyse

Eine weitere Unterscheidung treffen wir bezüglich der Fundamentalanalyse und der Technischen Analyse.

Der Fundamentalanalyst untersucht alle relevanten Einflussfaktoren, um den inneren Wert eines Investitionsobjekts zu bestimmen. Dabei greift er auf viele unterschiedliche ökonomische Parameter zurück. Der technische Analyst oder auch technische Chartanalyst konzentriert sich hingegen einzig und allein auf die Marktbewegungen.

Die Marktbewegungen lassen sich anhand von Charts für den gesamten Lebenszeitraum eines Coins oder einer Währung ablesen – vom ersten Listing (Erscheinungstag, erster Handelstag an den Börsen) an einer sogenannten „Exchange“ bis hin zur gerade aktuellen Sekunde. Dadurch können alle Arten von „Neuigkeiten“ vernachlässigt werden, dies hat den großen Vorteil der Übersichtlichkeit.

Denn wer weiß schon wann, in welchem Medienbereich und in welcher Sprache als erstes die relevanten Nachrichten veröffentlicht werden? Und wenn eine Neuigkeit der Allgemeinheit kundgetan wird, dann kann man sich sicher sein, dass es Insider gibt, die bereits vor der offiziellen Veröffentlichung informiert waren.

Zudem ist die Informationsbeschaffung gerade im Bereich der Kryptowährungen sehr umstritten, da durch gegenwärtig noch unregulierte Gegebenheiten auch häufig Informationen verbreitet werden, deren Quelle und Glaubwürdigkeit in Frage gestellt werden kann.

Wir sind von der Überlegenheit der Technischen Chartanalyse überzeugt, weil dort bereits alle wichtigen Fundamentaldaten und Neuigkeiten enthalten sind.

Der Großteil verliert Geld

Und jetzt erlangt man durch Trading in zwei Monaten die finanzielle Unabhängigkeit? Natürlich nicht.

Trading entsprechend der Technischen (Chart-)Analyse will gelernt sein, wie auch alles andere auf der Welt. Ein Bäcker hat drei Ausbildungsjahre hinter sich, bevor er in die Selbstständigkeit startet und seine eigenen Brötchen backt. Wer das erste Mal auf einem Fußballplatz steht, wird auch nicht sofort zum Matchwinner und persönlichen Erfolgstalent.

Beim Trading geht es knallhart ums Geld, deshalb ist eine ausgeprägte Lernphase oder die Begleitung eines Fachmannes nahezu unumgänglich, möchte man die genannten drei Jahre deutlich verkürzen und bereits nach einiger Zeit persönliche Gewinne realisieren. Diejenigen, die persönliche Gewinne einfahren, wissen genau, was sie tun und womit sie sich beschäftigen müssen.

Ein Großteil derer, die sich am Traden versuchen, erwirtschaften nämlich deutliche Verluste – was makabererweise aber auch nötig ist, damit andere finanziellen Zuwachs verzeichnen können.

Wie kannst Du also nun zu dem kleinen Kreis der Gewinner gehören? Einfach mal eine beachtliche Summe des hart verdienten Geldes investieren und völlig ahnungslos dem Markt schenken?Natürlich nicht, davor möchten wir mit allem gebotenen Nachdruck warnen.

Stattdessen lieber ein paar Euro in eine entsprechende Ausbildung oder gebotene Hilfestellung investieren. Hier lohnt sich die intensive Lektüre der gängigsten Publikationen oder die bereits erwähnte, helfende Hand eines Profis, welcher sich bereits seit Jahren eingehend mit der Materie beschäftigt und als solcher sein Geld verdient. Hier sollte man ein wenig Zeit in die Recherche investieren, denn es gibt unzählige Quellen, deren Seriosität und wirkliche Hilfsbereitschaft oft in Frage gestellt werden muss.

Bevor man nun wirklich zum ersten Mal reales Kapital einsetzen sollte, gibt es vorab ein zusätzliches, nennen wir es einmal geschriebenes Gesetz, ungeachtet von anderen Meinungen, wenn nicht sogar den wichtigsten Zusatz eines Traders, oder solche die es gerne einmal werden möchten. Die Absicherung und Einhaltung durch ein ausgearbeitetes Risiko-Moneymanagement.

Das Risiko-Moneymanagement

Damit definiert und begrenzt man die maximalen Verluste, die pro Trade eintreten können. Die Positionsgröße (oder auch der Einsatz) sollte pro Trade so gewählt werden, dass maximal 1 – 3 % des Trading-Kapitals verloren gehen können, wenn der Trade in den SL läuft. (SL: Stop Loss, Verlustabsicherung in einer offenen Position)

So hat man auch nach mehreren verlustreichen Trades hintereinander immer noch genug Kapital, um die Verluste durch erfolgreiche Trades wieder ausgleichen zu können. Ein krasses Gegenbeispiel, wie man es nicht machen sollte, wäre „all in“ zu gehen und ohne SL erst bei 20 % Kursverlust einzusehen, dass der Trade nicht so funktioniert hat, wie man es sich erhofft hat.

Um jetzt wieder auf das Anfangskapital zu kommen, muss man wieder „all in“ gehen und dieses Mal aber 25 % Kursgewinn realisieren. Bei 50 % Kursverlust sind sogar 100 % Kursgewinn für +/- nötig. Dazu sollte ein entsprechendes CRV (Chance-Risiko-Verhältnis) nicht unerwähnt bleiben und stets mit Sorgfalt eingepflegt werden.

Die letzten Absätze waren bereits etwas detaillierter, gerne kommen wir zukünftig auf dieses Thema zurück und vervollständigen die Themenreihe.

Fazit

In diesem Beitrag haben wir einen ersten Überblick zum Trading am Kryptomarkt erhalten.

Wobei deutlich hervorzuheben ist, dass dieses nur einem Ankratzen der Oberfläche entspricht, die gesamte Ausdehnung und Vielfältigkeit zum Thema „Handel im Kryptomarkt“ oder den Börsenhandel im Allgemeinen ist natürlich deutlich tiefgründiger und beinhaltet beispielsweise hochkomplexe Themengebiete wie die Technische Analyse, die Börsen, das Emotionstraining und die vielfältigen Handelsklassen mit ihren Handelsinstrumenten.

Nicht ohne Grund gibt es ganze Abteilungen voller Fachliteratur und große Institutionen, die sich mit diesen und artverwandten Themen tagein und tagaus beschäftigen. Wer bis hierher mitgelesen hat, ist all denen voraus, die sich noch nie mit der Materie beschäftigt haben und von einem Schweif an Fragezeichen umgeben sind.

An dieser Stelle möchten wir uns für die Lesezeit bedanken. Sollte bei dem ein oder anderen das Interesse geweckt sein, sich mit der Materie zu beschäftigen, möchten wir gerne als professioneller Wegbegleiter zum persönlichen Erfolg dabei behilflich sein, genannte Spezifikationen und Themenbereiche kennenzulernen.

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Mirco Ernst

Mirco- Seine Mission: Kommunikations- und organisationsstarkes Marketing durch langjährige kaufmännische und technische Erfahrung. Seine Lieblingsthemen: Die technische Analyse und artverwandte Themen. Motto: Auch der längste Weg beginnt mit dem ersten Schritt.
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